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GNU/Linux

Für Linux gibt es jede Menge Dokumentation im Netz. Da will ich nichts hinzufügen - außer dort wo ich lange nach einer Lösung gesucht und nun gefunden habe.

Mobiltelefone und Smartphones, Sync oder was nun?

Nach nicht enden wollender Suche im Web kann ich nur sagen das das Zusammenspiel von Smartphones, Organizern und PDA’s unter Linux mehr als schwierig ist. Nein, ich meine nicht die Synchronisation meiner Daten mit Google oder Online Sync Diensten. Vertrauliche Daten will ich bei mir behalten und nicht im Web verbreiten. Daher kommt nur eine lokale Synchronisation in Frage (USB Kabel, zur Not WLAN oder Bluetooth). Und dann sieht es nicht duster, sondern ganz dunkel aus. Mit einer Ausnahme: Seit vielen Jahren gibt es die Pilot-Link Suite, die die Palm PDA’s mit PalmOS mit Linux synchronisiert. Ich nutze es mit dem Palm Treo 650 und dem Palm Centro erfolgreich! Der Palm Treo 680 sollte aber auch genauso gehen. Wichtig ist das auf dem Palm das Orginal PalmOS installiert ist und nicht etwa Windows CE (auf den neueren PDA’s) - kein Wunder, oder? Und wo ist der Haken? Richtig. Diese Geräte von Palm sind nicht sonderlich aktuell und können bei modernen Multimedia Spielereien nicht mehr mithalten. Die Systemplattform wird nicht mehr gepflegt und zu allem Unglück wird die Kpilot Suite in der KDE SC 4.4 nicht mehr enhalten sein. Syncevolution wird der Nachfolger werden, und bis der wirklich zuverlässig arbeitet kann es noch eine Weile dauern.

Und der Palm Pre? Kein Linux Sync, kein lokaler Sync. Unbrauchbarer PIM Funktion. Und abgesehen davon gibt er den aktuellen Standort per GPS an Palm weiter. Nein, ich lege keinen Wert darauf das Palm weiss wo ich mich befinde. Und das iPhone? Kann nur mit i wie iMac, iApple, iJobs, iPod, iNix-Linux. Fällt also auch flach.

Linux auf dem Laptop

Zu Weihnachten 2008 habe ich einen guten Kauf gemacht. Ich habe ein Dell Latitude D410 (12 mit Intel Centrino 1.6 GHz) zum Preis von 299 Euro mit einem Jahr Garantie erworben. Auch hier gibt es - Gottseidank! - nur wenig zu berichten. Es geht bis auf das eingebaute Modem einfach alles: 3D Beschleunigung, WLAN, PCMCIA, UMTS (per PCMCIA Karte), Suspend …. und was noch besser ist, es arbeitet mit dem dicken Accu satte 6 Stunden! Wer will da noch ein Netbook?? Es ist besser ein gutes gebrauchtes Notebook aus einem Leasing zu erwerben als ein billiges Netbook was einfach keinen Stich gegen ein Ex-Profi Notebook machen kann.

Ein Wort noch zu dem Distributions Flamewars

Jeder hat seine Lieblingsdistro. Ich empfehle bei fortgeschrittenen Anwenderinnen Debian GNU/Linux, dem Einsteiger Ubuntu. Warum? Ganz einfach. Die Paketverwaltung von Debian, die auch die Basis von Ubuntu ist, wird von keiner anderen Distribution erreicht. Die Distributionen lassen sich einfach und sicher verwalten. Updates und Pflege sind Spitze, kein kommerzieller Murks oder Interessen stehen dahinter. Ja und nein. Ich habe nichts gegen RedHat, SUSE und Konsorten. Aber ich setze diese nur ein, wo mir ein Wartungsvertrag wichtiger als die Kosten und meine Freiheit sind.

Und freie Software (OpenSource - GNU/Linux)?

Warum freie Software? Habe ich etwas gegen kommerzielle Software? Bin ich geizig? Nein. Aber meine Erfahrung ist das gerade bei Software die kommerziellen Produkte nicht das halten was sie versprechen. Entweder sie haben Fehler (die nie behoben werden) oder bieten nicht die Funktionen, die ich brauche. Daher setze ich seit Jahren erfolgreich auf freie und offene Software (nicht Freeware sondern OpenSource). Die Liste der von mir verwendeten kommerziellen Software ist kurz: * VMware: Es gibt (bis jetzt) keine wirkliche Alternative im Leistungsumfang, jedenfalls nicht im Enterprise Umfeld. * Total Commander: Wenn ich mal unter Windows sehen will was mir der Explorer vorschweigt. * Microsoft Windows XP Professional: Weil ich es mit einem Computer erworben habe / mitkaufen musste und Gott sein Dank nur selten dieses System hochfahren muss.

Was ich verwende bezahle ich auch. Ich bin gegen Raubkopieren weil jede Programmiererin von etwas leben muss. Verschenkt sie es bzw. gibt den Quellcode frei (wie für OpenSource typisch) ist es ihre freie Entscheidung.

Diese Seite wurde am 02.05.2010 zuletzt aktualisiert.